Werkstattbericht – 25.01.2026
Manchmal merkt man erst beim Fahren, dass etwas nicht stimmt. Vor kurzem ist mir am SW.ONE ein Fehler aufgefallen, der auf den ersten Blick klein wirkt – es aber nicht ist. Ja, auch ich liege manchmal daneben. Und genau darum geht es hier.
Der verbaute Hinterbaudämpfer ist mit 185x55 rund 2 cm zu kurz.
Klingt harmlos, ist es aber nicht. Das Bike steht dadurch deutlich tiefer als geplant, die gesamte Geometrie hat sich verschoben.
Kaputt gegangen ist zum Glück nichts. Aber so fahren, wie das Bike eigentlich gefahren werden soll, ist nicht mehr drin.
Moderates Rollen geht – aggressives Gelände ganz klar nicht. Im schlimmsten Fall könnte der Hinterreifen bei voller Einfederung mit dem Sitzrohr kollidieren. Und das Risiko gehe ich nicht ein.
Die Konsequenz ist eindeutig:
Ein neuer Dämpfer in der korrekten Länge muss her. Diesmal aber richtig, der RockShox Deluxe Ultimate RCT DebonAir+ * in 205x60 solls werden. Er gehört zur High End Klasse von Rockshox und hat die neuste Debon Air+ Technology verbaut.
* "Ein Inline-Dämpfer mit allen Tuning-Optionen, für eine präzise Ride-Performance, dennoch leicht und mit dem passenden Durchschlagschutz auch für eine aggressive Fahrweise."
Erst dann ist das SW.ONE wieder voll einsatzfähig.
Damit verschiebt sich allerdings auch die geplante neue Lyrik Gabel – der Dämpfer hat jetzt Priorität.
Ganz untätig bleibe ich trotzdem nicht.
Ich habe mich entschieden, die aktuelle 35 Solo AIR TK Silver Gabel zu überholen und den Federweg von 140 auf 150 mm zu erhöhen. Laut Recherche direkt bei SRAM und dem Rahmen Hersteller ist das problemlos machbar. Für mich wieder Neuland – aber genau das macht den Reiz aus. Fehler gehören dazu. Entscheidend ist, sie zu erkennen, sauber einzuordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Und genau das passiert jetzt.
Wenn der Neue Dämpfer da ist Folgt eine weiterer Bericht zu dem Thema.